In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst.

Über mich

Mein Name ist Nathalie Kurz und PferdeSinn ist mein persönliches Herzensprojekt.

Ich habe PferdeSinn gegründet, weil es ganz einfach so viele Pferdemenschen gibt, die mit ihrer Beziehung zu ihren Pferden (oder gar ihren Pferden selbst!) nicht zufrieden sind. Und ich weiß, wie sich das anfühlt! Mir ist es jahrelang ähnlich gegangen – ich war lange Zeit eine Suchende in der Pferdewelt und habe etliche Ansätze und Methoden ausprobiert: Wald- und Wiesen-Reiterei, Springen, klassische Dressur, Natural Horsemanship, Westernreiten, akademische Reitkunst. Überall dachte ich eine Zeit lang, dass es das ist, wonach ich gesucht habe. Aber immer nur so lange, bis ich hinter die Fassade geblickt und mir eingestanden habe: es ist das gleiche in Himmelgrün.


Wissen ist Macht

Auch wenn all diese Ausbildungssysteme anders aussehen, so basieren sie doch auf dem gleichen Prinzip: Druck und Nachlassen des Drucks („Pressure and Release“), also dem Training mittels negativer Verstärkung sowie dem jahrhundertelangen Verständnis von Biomechanik. Beides ist jedoch einfach nicht mehr zeitgemäß – die moderne Wissenschaft ist hier bereits deutlich weiter. Nur in der Pferdewelt hat sich das leider noch nicht so durchgesetzt.

Ich hätte das damals noch nicht so benennen können und mittlerweile glaube ich, dass sich die Begründer der meisten dieser Systeme selbst gar nicht bewusst sind, auf welchem Prinzip ihre Methoden beruhen. Aber heute weiß ich es.

Ich habe meinen Pferden Dinge zugefügt, die ich ihnen eigentlich nicht zufügen wollte. Und die ich nicht rückgängig machen kann. Aber ich habe einen neuen Weg gefunden und diesen möchte ich gerne mit dir teilen.


Neue Wege im Pferdetraining

Für mich persönlich kam die große Wende, als ich 2016 Intrinzen entdeckte bzw. an Project Proprius – dem Online-Kurs von Intrinzen – teilnahm. Intrinzen ist kein wirkliches Aussbildungssystem – es ist vielmehr eine Pferdephilosophie, basierend auf gewissen wissenschaftlichen Prinzipien: funktionale Bewegung über Propriozeption und Variabilität, intrinsische Motivation über Autonomie, Herausforderungen und Ziele.

Obwohl ich stets fasziniert war, war ich zu Beginn auch skeptisch. Aber schließlich haben meine Pferde die Entscheidung getroffen und ich habe es nicht ein einziges Mal bereut.

Wobei, ganz so stimmt das nicht: ich achte seither sehr genau auf die Meinung meiner Pferde und das ist nicht einfach. Denn manchmal mag ich ihre Meinung nicht: wenn ich ausreiten gehe möchte, aber das Pony keine Lust hat. Oder wenn ich chillen will, aber der Prinzessin der Sinn nach Spielen steht. Und dann denke ich mir: es war schon einfacher, als ich ihnen nicht zugehört habe. Aber das ist nunmal der Preis dafür, dass meine Pferde ein glücklicheres Leben führen können. Dass sie wache, interessierte und selbstbewusste Charaktere sind, die sich ganz einfach in ihrer eigenen Haut wohlfühlen.

Wer mehr über mich erfahren möchte, findet mehr Informationen über meine Person, meine Pferde und unser gemeinsames Leben am Ponyhof auf meinem Blog.